08. Mai 2017

Unsere Gebäude benötigen Energie in Form von Wärme und Strom.

Beide Energieformen werden in der Regel getrennt voneinander betrachtet und erzeugt.

So wird der Strom idealerweise z.B. durch Fotovoltaik und Windkraft erzeugt, die aber nicht kontinuierlich zur Verfügung stehen. Daher werden weiterhin Kraftwerke betrieben, die über eine Wärmekraftmaschine einen Stromgenerator betreiben. Dabei kann sowohl fossiler Brennstoff wie z.B. Erdgas, Öl und Kohle als auch Biogas und regenerativ erzeugter Wasserstoff eingesetzt werden.

Diese Art der Stromerzeugung hat leider einen -physikalisch bedingten- schlechten Wirkungsgrad. Große Anteile der eingesetzten Energie gehen in Form von Wärme für den Verbraucher verloren.

Nutzt man allerdings diese Abwärme unmittelbar zur Gebäudeheizung oder Warmwassererzeugung, spricht man von einer Kraft-Wärme-Kopplung. Der Brennstoff wird insgesamt wesentlich besser ausgenutzt.

In seinem Einfamilienhaus betreibt der Dortmunder Raimund Vollmer seit mehreren Jahren eine eigene Anlage zur Kraft-Wärme-Kopplung. Dadurch ist es ihm gelungen erhebliche Mengen an CO2 zu vermeiden und gleichzeitig seinen Geldbeutel zu schonen. Nach einer kurzen Erklärung des technischen Prinzips der Kraft-Wärme-Kopplung wird Herr Vollmer über seine Erfahrungen beim Umbau seines Heizungskellers und anschließendem Betrieb der Anlage berichten. Es werden auch konkrete Zahlen zu Anlagekosten, Betriebskosten und Einsparpotential genannt. Anschließend steht Herr Vollmer für Fragen und Diskussionen zur Verfügung.

Alle Interessenten sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist wie immer frei.

Der 102. Berchumer Solartreff findet am Montag, den 08. Mai 2017 von 19:00 bis 21:00 Uhr statt.

Ort: Ev. Gemeindehaus Berchum, Auf dem Blumenkampe 8, 58093 Hagen-Berchum